Wie baue ich eine Badewanne ein
Eigentlich ist das Einbauen einer Badewanne recht einfach, man sollte nur einige wichtige Details beachten, wenn man das tut braucht man sich vor den Einbau einer Badewanne nicht zu fürchten.
Bevor Sie anfangen ihre Wanne überhaupt aufzustellen sollte erstmal der Ab – und Überlauf der Badewanne montiert werden. Am besten drehen Sie ihre Badewanne dazu um. Zum Schutz ihres Bodenbelages und zum Schutz ihrer Badewanne legen sie einen großen Bogen Pappe oder eine alte Decke drunter. Dann nehmen Sie sich das Ablaufsieb und einen Dichtring und verbinden das ganze von innen mit dem Ablauf. Nun befestigen Sie den Überlauf an der oberen Wannenöffnung.Sobald das geschehen ist muss der Wandanschluss am Fallrohr anschlussfertig montiert werden.
Nun sollte die Stelle im Bad, an der die Wanne aufgestellt werden soll, gründlich gereinigt werden. Dann können Sie den Wasserablauf am Fallrohr anschliessen, bitte achten Sie darauf das das mit einem Gefälle von 2 – 3 cm pro Meter passiert. Wahrscheinlich müssen sie dazu noch ein Verbindungsrohr auf die notwendige Länge kürzen, aber das dürfte ja kein Problem darstellen. Sollten Sie eine Badewanne aus Metall haben, vergessen sie nicht diese durch einen erfahrenen Elektriker erden zu lassen. Sicherheit geht vor !!!
Nun prüfen Sie bitte noch einmal ob alle Verbindungen dicht sind, denn wenn die Badewanne erstmal eingebaut und verfliest ist, gibt es kein zurück. Dazu lassen Sie die Badewanne voll mit Wasser laufen und beobachten dann den Ab und Überlauf genau. Sollte es noch irgenntwo tröpfeln einfach noch mal alles nachziehen. Dann sollte es schon gehen.
Natürlich ist es von Vorteil wenn Sie ihre Badewanne mit Wannenträger aufzustellen. Somit bekommt ihre Wanne eine wärmedämmende Ummantelung. Vergessen Sie dabei aber nicht den Wannenträger vorher zu bearbeiten, die Notwendigen Durchgänge müssen ausgesägt werden. Nun verteilen Sie etwas Mörtel an der Stelle wo die Wanne aufgestellt werden soll und platzieren den Wannenträger dadrauf. Die Badewanne wird dann so in den Wannenträger gestellt das es genau mit dem Ab und Überlauf übereinstimmt. Nun wird das ganze etwas ausgerichtet. Wenn Sie möchten kann der Wannenträger noch gefliest werden. Das wars, gute Arbeit.
Ist die Badewanne dann endlich eingebaut, gilt es den Rest des Badezimmers zu gestalten. In kleineren und unsymetrischen Badezimmern wird häufig ein Einbauschrank nach Maß benötigt um möglichst viel Platz zu sparen. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit sollte man in diesem Zimmer keinen Teppichboden, sondern besser Fliesen verlegen. Ebenso werden diese auch für die Wand empfohlen, da die Fliesen wasserressistent und leicht zu reinigen sind.
Zu der Badewannen-Installation gehört natürlich auch das Anbringen entsprechender Armaturen. Schließlich muss das Wasser auch irgendwie in die Badewanne gelangen. Ob man sich hier für Kludi Armaturen oder die 08/15 Variante entscheidet macht für den Einbau keinen Unterschied. Wichtig ist hierbei, dass die Anschlüsse korrekt verbunden werden. In der Regel ist dies aber auch von einem Hobby-Handwerker durchzuführen.
Wie man eine Badewanne einbaut sollte man schon wissen, wenn man es selbst erledigen möchte. Die Abdichtung soll ja auch wirklich dicht sein und Abmessungen sollen genau sein. Wer sich seiner Sache nicht absolut sicher ist, der sollte einen Monteur bzw. Fachmann an die Arbeit lassen. Selbst die beste Arbeitskleidung macht noch keinen Handwerker aus einem Laien. Gerade das Badezimmer ist in der Selbstgestaltung und Bearbeitung ein heikles Thema, denn es kann vieles schief gehen. Das sollte man sich vorher genau überlegen, bevor man selbst Hand anlegt.
In den meisten Fällen wird der Einbau einer neuen Badewanne von Spezialisten übernommen. Da der Autonormalverbraucher in dieser Hinsicht nur selten schon Erfahrungen sammeln konnte. Solche spezialisierte Unternehmen nehmen oft sogar Projektmanagement Kurse in Kauf um die Arbeitsabläufe zu optimieren. Dadurch kann die Arbeit effektiver von statten gehen und der Endverbraucher muss auch weniger Kosten tragen.